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3. Juli 2026 | 07:00 Uhr Anzeige
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Digitale Lösungen reduzieren Arbeitsbelastung deutlich

Der Fachkräftemangel ist in vielen Pflegeeinrichtungen tägliche Realität. Dienste müssen neu geplant, Ausfälle kompensiert und Standards gehalten werden. Für Pflegemanager entsteht ein Spagat: Sie sollen Versorgung sichern und zugleich verhindern, dass Mitarbeitende an ihre Belastungsgrenze geraten. Digitale Lösungen können für Entlastung sorgen.

Digitalisierung vereinfacht den Workflow, spart Zeit und senkt damit die Arbeitsbelastung

Wie groß der Druck ist, zeigen Rückmeldungen aus der Praxis im Rahmen einer PwC-Studie: 72 Prozent der Pflegekräfte klagen über körperliche Belastung, 59 Prozent über psychische Belastung. Jede zweite Pflegekraft vermisst Anerkennung, fast ebenso viele wünschen sich bessere Arbeitszeiten. 70 Prozent können sich nicht vorstellen, ihren Beruf bis zur Rente auszuüben. Wer Mitarbeitende halten will, muss also den Alltag der Teams spürbar entlasten.

Digitale Software mit Künstlicher Intelligenz kann dabei ein Hebel sein. Sie ersetzt keine Pflegekraft und keine Führungskompetenz. Aber sie kann Routineaufgaben vereinfachen, Informationen schneller verfügbar machen und Abläufe transparenter steuern. Dieter Weißhaar, CEO der myneva Group, bringt es auf den Punkt: "Zeit ist das wichtigste Gut in der Pflege. Menschen arbeiten gern in der Pflege. Aber die Arbeitsbedingungen führen dazu, dass zu viele ihre Berufung aufgeben." Gegen den Pflegenotstand hat das Unternehmen den kostenlosen Leitfaden "Pflege am Limit" erstellt.

In diesen Bereichen sorgt Digitalisierung für Entlastung

Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Pflegedokumentation. Sie ist unverzichtbar für Qualität und Sicherheit, kostet im Alltag jedoch viel Zeit. Wenn Dokumentation nachträglich erfasst wird, ist die Fehleranfälligkeit hoch. KI-gestützte Anwendungen können Notizen per Sprache direkt am Pflegeort erfassen und Einträge strukturieren. Mobile Endgeräte verkürzen Wege und vermeiden doppelte Arbeit.

Auch bei Dienst- und Tourenplanung kann digitale Unterstützung Arbeitsdruck reduzieren. Kurzfristige Ausfälle gehören zu den größten Belastungen in der Pflege. Software macht Umplanungen schneller, nachvollziehbarer und fairer. Das hilft der Effizienz und Orientierung im Team: Mitarbeitende wissen genau, welche Aufgaben und Touren anstehen.

Ein weiterer Entlastungsfaktor ist bessere Kommunikation. Pflege erfordert eine nahtlose Zusammenarbeit über Berufsgruppen und Standorte hinweg. Gehen Informationen verloren, entstehen Rückfragen und Fehler. Zentrale Daten, digitale Aufgabenlisten und Team-Updates sorgen dafür, dass alle Beteiligten denselben Stand haben. KI-basierte Übersetzungen helfen internationalen Teams.

Außerdem ermöglichen digitale Systeme die Bearbeitung und Ablage zentraler Unterlagen wie Verträgen, Pflegeplänen oder Einwilligungen. Dadurch werden administrative Prozesse beschleunigt und transparenter gestaltet.

Entscheidend ist, Digitalisierung nicht als Zusatzprojekt zu behandeln. Mitarbeitende sollten früh eingebunden werden, damit klar wird, welche Tätigkeiten Zeit kosten und wo Informationen fehlen. Nur wenn Software an realen Problemen ansetzt, wird sie akzeptiert.

KI wird den Personalmangel nicht allein lösen. Sie kann aber helfen, knappe Zeit besser einzusetzen. "Durch den Einsatz der myneva-Software hat sich unser täglicher Arbeitsaufwand deutlich reduziert. Dadurch sparen wir zwischen 260 und 300 Verwaltungsstunden pro Monat für mehr als 100 Bewohner", freut sich Andre Werner, Einrichtungsleiter DRK Senioren-Zentrum Offenbach. 

Lesen Sie mehr über myneva und die digitalen Lösungen in der myneva Woche auf Care vor9.

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